Vitrine in der Hotellobby: Hauseigenes und Regionales zeigen
In der Lobby warten Gäste auf den Check-in, auf Begleitung oder auf ein Taxi. Eine Vitrine nutzt diese Minuten, um zu zeigen, was das Haus und die Region ausmacht: eigene Produkte, Handwerk aus der Umgebung oder Stücke aus der Geschichte des Hotels. Das gilt für das kleine Landhotel ebenso wie für ein größeres Haus in der Stadt, in dem die Lobby zugleich Treffpunkt und Durchgangsbereich ist.Damit die Präsentation gepflegt wirkt und im Betrieb wenig Aufwand verursacht, sollten Standort, Inhalt, Beleuchtung und Zuständigkeit vorab festgelegt werden.
Der richtige Standort in der Lobby
Eine Vitrine wird dort beachtet, wo Gäste stehen bleiben: nahe der Rezeption, am Aufzug oder neben der Sitzgruppe. Sie darf Laufwege und Gepäckwagen nicht behindern, ein freier Durchgang von etwa 120 Zentimetern ist in der Regel sinnvoll. Direkte Sonne ist ungünstig, weil sie Etiketten und Textilien ausbleicht und das Glas spiegelt. Hohe Modelle sollten an der Wand gesichert werden. Im Bereich Vitrinen finden Sie Ausführungen mit einer oder mehreren Glasseiten, je nachdem, ob das Möbel an der Wand oder frei im Raum steht.
Hauseigenes und Regionales auswählen
Geeignet sind Dinge, die einen Bezug zum Haus haben: Produkte aus der eigenen Küche, Wein vom Gut in der Nähe, Keramik, Textilien oder Bücher aus der Region, dazu historische Fotos oder altes Hotelsilber. Eine sparsame Bestückung sorgt für Übersicht. Pro Boden genügen wenige Stücke mit ausreichend Abstand. Lebensmittel sollten haltbar und verschlossen sein, verderbliche Ware gehört nicht in eine beleuchtete Vitrine. Kleine Karten mit Herkunft und Hinweis auf den Verkauf an der Rezeption beantworten die häufigsten Fragen der Gäste.
Beleuchtung, Glas und Sicherheit
Eine integrierte Beleuchtung mit LED entwickelt wenig Wärme und lässt die Ware auch am Abend erkennen. Warmweißes Licht passt in der Regel zu Holz und Gold, wie sie Barockmöbel prägen. Glasböden lassen Licht bis nach unten durch, tragen aber nur begrenzte Lasten; schwere Flaschen stehen besser auf dem unteren Boden. Ein Schloss ist in öffentlich zugänglichen Bereichen sinnvoll. Sehr wertvolle Einzelstücke sollten nur gezeigt werden, wenn die Lobby durchgehend besetzt ist und die Versicherung dies abdeckt.
Pflege und Wechsel der Präsentation
Eine Vitrine wirkt nur, wenn sie gepflegt ist. Legen Sie fest, wer das Glas reinigt, Staub entfernt und die Bestückung kontrolliert. Fingerabdrücke entstehen vor allem in Griffhöhe und sollten täglich beseitigt werden. Ein Wechsel der Inhalte nach Saison oder Anlass gibt wiederkehrenden Gästen einen Grund, erneut hinzusehen. Halten Sie für den Verkauf einen kleinen Vorrat an der Rezeption bereit, damit die Schaustücke in der Vitrine bleiben können. So bleibt die Präsentation vollständig, und der Aufwand für das Personal ist überschaubar.
Passend dazu: Konsolen, Dekoration, Spiegel. Das gesamte Sortiment: Barockmöbel.
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