Bett und Nachttisch: Höhe aufeinander abstimmen
Wer im Hotel oder in einer Ferienwohnung die Nachttische neu bestückt, steht oft vor einem praktischen Problem: Die Höhe passt nicht zum Bett. Ein zu niedriger Nachttisch zwingt die Gäste, sich nach unten zu beugen, ein zu hoher wirkt unproportioniert und erschwert das Abstellen von Glas oder Buch. Die richtige Abstimmung zwischen Bett und Nachttisch entscheidet darüber, ob sich der Raum stimmig anfühlt und ob die Ablagefläche tatsächlich genutzt wird.
Die Oberkante der Matratze als Bezugspunkt
Als Faustregel gilt: Die Oberfläche des Nachttisches sollte etwa auf gleicher Höhe mit der Oberkante der Matratze liegen, höchstens eine Handbreit darüber oder darunter. So lässt sich im Liegen bequem nach dem Wecker greifen, ohne den Oberkörper anzuheben. Auch das Abstellen eines Glases oder einer Lesebrille gelingt mühelos. Wer bei Betten mit hohem Kopfteil oder Polsterrahmen arbeitet, muss die tatsächliche Matratzenhöhe messen, nicht die Gesamthöhe des Möbels.
Unterschiedliche Betthöhen im selben Objekt
In Hotels oder Apartmenthäusern stehen oft verschiedene Bettmodelle nebeneinander, manche mit niedrigem Rahmen, andere mit Boxspring-Aufbau. Hier empfiehlt es sich, Nachttische in zwei oder drei Höhenstufen vorrätig zu halten. Ein Modell mit verstellbaren Füßen oder eine Serie mit unterschiedlich hohen Varianten erleichtert die Anpassung. So bleibt die Optik einheitlich, während die Funktion für jedes Bett stimmt.
Breite und Tiefe nicht vergessen
Neben der Höhe spielt auch die Grundfläche eine Rolle. Ein schmaler Nachttisch reicht für Lampe und Telefon, wirkt aber verloren neben einem breiten Doppelbett. Umgekehrt kann ein zu wuchtiges Modell den Durchgang zum Fenster versperren. In engen Zimmern bieten sich schmale Konsolen oder wandhängende Ablagen an, die den Boden freilassen und trotzdem auf richtiger Höhe liegen.
Optische Wirkung und Raumproportionen
Ein Nachttisch, der deutlich niedriger ist als die Matratze, lässt das Bett massig und überdimensioniert wirken. Ein zu hoher Nachttisch hingegen drückt das Bett optisch nach unten und stört die Horizontale im Raum. Beide Möbel sollten eine gemeinsame Linie bilden, die das Auge als ruhig empfindet. Das gilt besonders in kleineren Zimmern, wo jede Unstimmigkeit stärker auffällt.
Praktische Tipps für die Auswahl
Messen Sie vor dem Kauf die Oberkante der Matratze inklusive Topper oder Auflage. Notieren Sie auch den Abstand zwischen Bettkante und Wand, um die maximale Tiefe des Nachttisches zu bestimmen. Achten Sie darauf, dass Schubladen sich vollständig öffnen lassen, ohne gegen das Bett zu stoßen. Ein Modell mit offenen Fächern oder einer Ablage unterhalb der Platte bietet zusätzlichen Stauraum, ohne die Höhe zu verändern.
Passend dazu: Sitzbänke, Couchtische, Konsolen. Das gesamte Sortiment: Barockmöbel.
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