Esstisch und Beleuchtung: Leuchte mittig über der Platte ausrichten
Eine Leuchte, die nicht mittig über dem Esstisch hängt, fällt sofort auf: Die Platte wird ungleichmäßig ausgeleuchtet, und der Raum wirkt unruhig. Häufig liegt die Ursache darin, dass der Deckenauslass in der Raummitte sitzt, der Tisch aber aus praktischen Gründen an anderer Stelle steht. In Restaurants und Hotels kommt hinzu, dass Tische je nach Belegung umgestellt werden. Mit etwas Planung lassen sich Tisch und Licht dennoch aufeinander abstimmen. Die folgenden Abschnitte erläutern, wie Sie den richtigen Punkt an der Decke finden, welche Höhe sich bewährt hat und was bei versetztem Auslass möglich ist.
Mittelpunkt der Platte statt Raummitte
Maßgeblich für die Position der Leuchte ist der Mittelpunkt der Tischplatte, nicht der des Raumes. Legen Sie deshalb zuerst den Standort des Tisches fest und berücksichtigen Sie dabei die Stühle sowie einen Durchgang von etwa 80 bis 100 Zentimetern hinter den Sitzplätzen. Erst danach wird der Punkt an der Decke bestimmt, am einfachsten mit einem Lot oder einem Laser. Im Sortiment der Esstische finden Sie runde, ovale und rechteckige Platten; die Form bestimmt, ob ein einzelner Lichtpunkt genügt oder ob mehrere nötig sind.
Abhängehöhe und Blendfreiheit
Als Richtwert gilt ein Abstand von etwa 60 bis 75 Zentimetern zwischen Tischplatte und Unterkante der Leuchte. So bleibt der Blick zum Gegenüber frei, und das Licht fällt auf die Platte, ohne zu blenden. Bei hohen Decken oder ausladenden Kronleuchtern kann die Leuchte etwas höher hängen, damit sie den Raum nicht dominiert. Prüfen Sie die Höhe im Sitzen und im Stehen, bevor die Aufhängung endgültig gekürzt wird. Ein Dimmer ist im gewerblichen Betrieb sinnvoll, weil sich die Helligkeit dann an Frühstück, Mittagstisch und Abendservice anpassen lässt.
Leuchtengröße und Tischform abstimmen
Die Leuchte sollte schmaler sein als die Platte, in der Regel etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Tischbreite. So stößt beim Aufstehen niemand an, und die Proportionen bleiben ausgewogen. Über runden Tischen genügt meist ein zentraler Kronleuchter. Lange Tafeln werden gleichmäßiger ausgeleuchtet, wenn zwei oder drei Leuchten in gleichen Abständen entlang der Längsachse hängen. Barockmöbel mit geschnitzten Zargen und furnierten Platten kommen bei warmweißem Licht gut zur Geltung, während sehr kaltes Licht Holztöne und Vergoldungen flach erscheinen lässt.
Versetzter Deckenauslass und wechselnde Tischstellung
Sitzt der Auslass nicht über der Tischmitte, lässt sich das Kabel über einen Deckenhaken oder eine Schiene an die richtige Stelle führen. Arbeiten an der Elektroinstallation gehören in die Hand eines Fachbetriebs. Bei Ausziehtischen sollte die Leuchte über der Mitte der Platte hängen, die im Alltag überwiegend genutzt wird. In der Gastronomie, wo Tische zusammengeschoben werden, haben sich Schienensysteme oder mehrere gleichmäßig verteilte Leuchten bewährt. Halten Sie die geplante Position in einer Skizze mit Maßen fest, damit Tisch und Leuchte bei der Montage zueinander passen.
Passend dazu: Stühle, Sitzbänke, Spiegel. Das gesamte Sortiment: Barockmöbel.
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