Lounge und Bar einrichten: Sitzen, das Getränke verkauft
In Lounges und Bars entscheidet die Sitzordnung über Umsatz pro Quadratmeter. Gäste, die bequem sitzen und ihre Getränke abstellen können, bleiben länger und bestellen mehr. Die Möblierung muss dabei zwei Anforderungen erfüllen: Sie schafft unterschiedliche Zonen für verschiedene Gruppengrößen und hält gleichzeitig den Reinigungsaufwand in vertretbaren Grenzen. Wer hier planlos kauft, verschenkt Fläche oder investiert in Möbel, die nach zwei Saisons ausgetauscht werden müssen.
Sitzhöhe und Tischhöhe aufeinander abstimmen
Die Standardsitzhöhe bei Sessel liegt zwischen 42 und 46 cm. Dazu passen Tische mit 50 bis 55 cm Höhe. Dieser Abstand von etwa 8 bis 10 cm ermöglicht es, Gläser bequem abzustellen, ohne dass Gäste sich nach vorne beugen müssen. Bei Barhockern mit 75 bis 80 cm Sitzhöhe sollten Stehtische oder Tresen 105 bis 110 cm hoch sein. Mischen Sie beide Höhen im Raum, schaffen Sie automatisch verschiedene Atmosphären: niedrige Sitzgruppen für längere Aufenthalte, hohe Plätze für kürzere Besuche oder Wartezeiten.
Abstände zwischen den Sitzgruppen berechnen
Zwischen zwei Sitzgruppen sollten mindestens 80 cm Abstand liegen, damit Servicekräfte mit Tabletts passieren können. Für Hauptwege rechnen Sie 120 cm ein. An der Wand genügen 60 cm, wenn dahinter keine weiteren Möbel stehen. Diese Maße gelten für den Normalbetrieb. Bei Events mit höherer Auslastung können Sie die Abstände auf 70 cm reduzieren, müssen dann aber mit längeren Servicezeiten rechnen.
Materialien für hohe Frequenz auswählen
Kunstleder mit mindestens 100.000 Scheuertouren nach Martindale hält in der Gastronomie etwa drei bis vier Jahre. Echtleder ist pflegeintensiver, verträgt aber Desinfektionsmittel besser. Bei Couchtischen haben sich Glasplatten mit 8 bis 10 mm Stärke bewährt: Sie lassen sich schnell abwischen und zeigen Verschmutzungen sofort. Holzplatten brauchen eine versiegelte Oberfläche, die Flüssigkeiten nicht aufnimmt. Hochglanzlackierungen sehen nach wenigen Wochen stumpf aus, wenn sie täglich gereinigt werden.
Zonierung durch Möbelanordnung steuern
Teilen Sie die Fläche in mindestens drei Bereiche: Zweiersitzgruppen für Paare, Vierergruppen für kleine Runden und eine offene Zone mit flexiblen Hockern für größere Gruppen. Die ruhigeren Plätze gehören nach hinten oder in Nischen, die kommunikativen Bereiche zur Theke hin. Rücken Sie Sessel nicht direkt an die Wand, sondern lassen Sie 15 bis 20 cm Luft. Das erleichtert die Reinigung und verhindert Abrieb an der Wandfarbe.
Reinigungsfreundlichkeit in die Planung einbeziehen
Möbel mit Füßen statt durchgehenden Sockeln lassen sich unterwischen. Geschlossene Polster ohne Knöpfe oder Ziernähte nehmen weniger Schmutz auf als strukturierte Oberflächen. Helle Bezüge zeigen jeden Fleck, sehr dunkle Stoffe jeden Staubkorn. Mittlere Farbtöne oder dezente Muster sind praktischer. Planen Sie für jede Sitzgruppe einen Tisch ein: Gäste, die Gläser auf dem Boden abstellen, sind ein Sicherheitsrisiko und ein Signal für falsche Möblierung.
Passende Kategorien: Sessel und Couchtische.
Alle Barockgroßhandel News im Überblick
Passend dazu: Esstische, Dekoration, Sitzbänke. Das gesamte Sortiment: Barockmöbel.
Weiterlesen: Vitrine einrichten: was hineingehört und was nicht, Gold sparsam einsetzen: wie viel Glanz ein Raum verträgt, Sitzbank statt Stuhlreihe: wann die Bank die bessere Wahl ist, Schlafzimmer im Hotel: Bett, Bank und Nachttisch als Einheit, Vitrinen und Konsolen: Präsentationsmöbel im Verkaufsraum